Donnerstag, 26. April 2012

Handy - aus is mit da Gaudi

Wie die meisten schon wissen, geht leider unser 3 Handy nicht mehr. Die haben einfach den Tarif abgedreht :( Dh man kann uns jetzt entweder ueber unsere Australischen Handys erreichen, bzw eben ueber Skype. Wir haben jetzt auch beide ein iPhone und diverse Gratis-SMS und Telefonie Apps installiert. Wir werden uns ausserdem Skype Credit kaufen damit wir relativ guenstig in Oesterreich anrufen koennen. Bessere Alternativen haben wir bis jetzt noch nicht gefunden, leider.

Ansonsten tut sich net viel hier, vor 2 Wochen haben wir Marlene's Geburtstag nachgefeiert (29+1).  Thema war '80er Jahre' und die Leute haben sich wirklich alle sehr bemueht so autentisch wie moeglich zu erscheinen.


Das Wochenende drauf gings fuer die Maedels auf Hen's Tour = Poltern auf Australisch. Lisa, Stefan's Praktikantin, die jetzt fuer 4 Monate da war heiratet und wir haben ihr eine Pink Bus Tour durchs Swan Valley organisiert. War sehr lustig. Die Burschen sind in der Zwischenzeit zum Motocross, ein ganzer Nachmittag voll mit Motorraedern, Staub, Bier und Maenner-Gespraechen, recht viel typischer gehts ja fast nimma.


In 2 Wochen heissts dann eh schon wieder Koffer packen und ab nach Oesterreich mit Zwischenstopp Kuala Lumpur. Bis bald also!

Freitag, 13. April 2012

Darwin & Northern Territory

Krokodile - oje :(

Unser diesjaehriger Osterausflug hat uns diesmal ins Northern Territory nach Darwin gefuehrt. Zeit hatten wir nur 3 Tage und zu sehen gab es viel, deswegen hiess es unsere Reise gut durch zu planen.

Mit dem Mietauto gings Samstag 7 Uhr Frueh ab in den Litchfield National Park, ca 120 km suedwestlich von Darwin. Auf dem Programm standen die riesigen Termitenhuegel (bis zu 4m hoch), und eine Reihe Wasserfaelle und Billabongs (Wasserloecher): Buley Rockholes (wo sich Stefan gleich mal reingeschmissen hat), Florence Falls (wo ich mich dann auch zum schwimmen ueberzeugen hab lassen - mit sehr mulmigem Gefuehl), Tolmer Falls und Wangi Falls. Letztere waren noch gesperrt fuers Baden gehn. Grund dafuer sind die Krokodile die in der Regenzeit in diese Wsserloecher ziehn und daher das Schwimmen ziemlich gefaehrlich machen. Glaubt man den Warnschildern, so gibts in der Trockenzeit keine (gefaehrlichen) Krokodile, naja.....

Die Hauptattraktionen in Litchfield erledigt, sind wir dann noch 260km weiter suedlich nach Katherine gefahren, da es dort die sehenswerte Katherine Schlucht gibt. 

Katherine Schlucht

Dort haben wir dann eine Bootstour gemacht und sind dann wieder zurueck nach Darwin. Sind ja alles keine Entfernungen...

Abends gabs dann zur Belohnung immer frische Meeresfruechte und Fisch, mmmmm

Ausgelaugt vom vielen Fahren am Samstag haben wir uns am Sonntag mal ausgeschlafen und sind dann zur Jumping Crocodile Cruise gefahren. Bei dieser Bootstour werden die Krokodile mittels Fleischstuecken herangelockt und dann eigentlich a bissl sekiert, damit sie aus dem Wasser 'raushuepfen' und sich den Koeder schnappen. 

Jumping Crocodiles am Adelaide River
Da wir dann von Krokodilen noch nicht genug hatten gings dann auch noch auf die Krokodil Farm; das sind schon ziemliche Kaliber, die da rund um Darwin in den Fluessen wohnen, da vergeht einem wirklich die Lust aufs Schwimmen. Darwin hats in dieser Beziehung eigentlich eh ein wenig bloed erwischt. In den Fluessen und Seen leben Krokodile und ins Meer kann man auch nicht, weil da toedliche Quallen rumschwimmen. Wunderschoene Straende, warmes Wasser, aber reingehn kann man nicht. Gemein.

Montag hiess es dann wieder Auto Fahren, da wir in den Kakadu National Park wollten, der ca 200 km oestlich von Darwin anfaengt und sich dann noch ca 200km weiter nach Osten und 100km in den Sueden erstreckt, also eine ziemliche Flaeche hat (Wikipedia sagt, dass das die Groesse von Slowenien ist, so kann man sich das vielleicht besser vorstellen). Da wir uns am Ende der Regenzeit befanden warn noch sehr viele Strassen und Sehenswuerdikeiten im Park gesperrt/ueberschwemmt. Und mit dem Auto die ganzen Staetten erkunden, waerin einem Tag sowieso unmoeglich gewesen, deswegen haben wir uns entschieden einen 1-Stuendigen Rundflug zu machen.

Kakadu National Park

Mit einer kleinen 6-Sitzer Maschine gings dann zu wunderschoenen Wasserfaellen (Twin Falls, Jim Jim Falls), Nourlangie Rock, ueber Regenwald und Steppe und ueber die Anfaenge des Arnhem Plateaus, das sich dann noch weiter oestlich vom Park bis an den Golf von Carpentaria erstreckt. 

Jim Jim Falls

Der Kakadu National Park gehoert zum Unesco Weltkulturerbe und enthaelt einige der heiligsten Staetten der Aborigines, die diese Gegend schon seit ueber 40.000 Jahren besiedeln. Nach unserem Rundflug sind wir dann noch mit dem Auto zu einigen Felsmalerei-Staetten gefahren, war sehr beindruckend, vor allem wenn man sich vorstellt, dass diese schon tausende von Jahren dort sind.

Felsmalereien im Kakadu Park


Dienstag frueh gings dann wieder zurueck nach Perth und schnurstracks in die Arbeit. Alles in allem ein super Urlaub in dem wir wirklich viel gesehn und wieder mehr ueber die Geschichte Australiens und der Aborogines gelernt haben. War sehenswert und macht Lust auf mehr Erkundunge, vielleicht mal mit dem Auto quer durch runter uber Uluru und Alice Springs, bis nach Adelaide. Das waer schon super...

Donnerstag, 12. April 2012

Socki, Socks, Sockilein, Seckoe

Hier ein paar neue Fotos von Socki. Wiegt mittlerweile schon ueber 2 Kilo und ist voll gewachsen - aber immer noch genauso suess - und das weiss er auch, der Herr :)



Montag, 5. März 2012

Was gibts in Perth zu tun?

Wir werden oft gefragt was man denn in Perth so zu tun gibt. Auch was Perth so einzigartig macht. Auf alles Faelle ist es das Wetter das Perth zu einer Traumstadt macht. Wie ihr vielleicht in den Medien mitbekommen habt wird der Osten des Landes schon wieder von immensen Regenmassen heimgesucht. Fast ganz New South Wales (Sydney und Co) sind ueberflutet. Eigentlich ueberall an der Ostkueste regnet und regnet es. Dadurch ist die Situation bezueglich Ueberschwemmungen wieder hoechst akut.

Im Wetterbericht gestern und in den Nachrichten bekommen wir das mit. Sonst aber eigentlich gar nicht, denn Perth ist wieder einmal und wie man sich das eigentlich erwartet mit dem schoensten Wetter gesegnet. Es hat zwar diesen Februar 4 Mal geregnet, aber nur in der Nacht oder mal unter Tags ein kurzes Sommergewitter. Worueber man sich sogar in Oesterreich oefter freut im Sommer wenn es eh so heiss ist, dass ein bisschen Regen gut tut. Generell ist es trotzdem total trocken, unser Rasen hat wirklich zu kaempfen und schaut nicht gerade gesund aus. Aber was solls, der Winter kommt eh schneller als man denkt und dann regnet es auch wieder. Ich mach mir da keinen Kopf darueber.

Ab 1. Maerz ist ja wieder offiziell Herbst aber davon merken wir zur Zeit nicht viel. Es hatte heute wieder 36 Grad. Heute war bei uns ein Feiertag, komischerweise der Labor Day (Tag der Arbeit). Warum der nicht wie ueberall am 1. Mai ist oder warum der nur in West Australien an diesem Tag ist und in den anderen Regionen an einem anderen Tag frei ist, keine Ahnung, bitte fragt uns nicht.

Wir nutzen solche langen Wochenenden normalerweise fuer Kurztrips aber dieses Wochenende war ein Pflichttermin fuer Marlene angesagt. Mit einer Freundin wurde am Sonntag gepoltert. Am Samstag musste Marlene dafuer einkaufen gehen. Das heisst es blieben fuer mich 2 Tage alleine ueber die ich genutzt habe um mich sportlich zu betaetigen.

Was kann man in Perth machen? Vielleicht die unbegrenzten Sportmoeglichkeiten nutzen wie die mindestens 46 Golfkurse in der Stadt. Wir beide haben mittlerweile schon sehr viele Kurse gespielt aber es gibt immer noch viel zu sehen. Ich konnte dieses Wochenende wieder einen neuen Kurs kennenlernen. Meadow Springs Golf Course kann ich sehr empfehlen, wuerde ich als Nummer drei in West Australien reihen.

Ja, also ich habe an allen drei Tagen Golf gespielt. 54 Loecher Golf am Wochenende finde ich eine gut Leistung (und wir reden hier von richtig langen Golfkursen). Heute hat uns (Manfred und ich waren die fleissigen) dann Marlene auch begleitet zum Araluen Golf Resort in den Perth Hills. Wie ihr sehen koennt gibt es einige anspruchsvolle Loecher hier (Das ist nur das Ende eines Par 5):


Kaenguruhs sind ein Dauerbegleiter dieser tollen Golfkurse. Es kann schon passieren, dass wenn man beim Ballsuchen im Wald (meistens bin ich das) ploetzlich erschrocken auf ein erschrockenes Kaenguruh trifft, das aufschaut, was denn jetzt los ist und in halbe Fluchtstellung geht. Man weicht dann dezent aus und sucht rund herum weiter, die Kaenguruhs beobachten einen dann immer ganz aufmerksam. Fuer uns immer wieder ein toller Augenblick.

Obwohl der Platz schon ziemlich trocken ist weil sie strickte Wasserrestriktionen befolgen muessen ist ech doch ein toller Platz. Das Signature Hole ist vielleicht dieses 160 Meter Par Drei bei dem es steil bergab geht. Auf diesem Foto sieht man vielleicht nicht wie spektakulaer das Loch ist aber dann muesst ihr uns halt besuchen kommen und mit uns nach Araluen kommen es auszutesten. Marlene sieht man hier wie sich anstrengt den Ball runter zu knallen.

Montag, 13. Februar 2012

Zuwachs

Ich hab meinen Vermieter endlich ueberreden koennen. Willkommen im Hofmayr-Hauer Haushalt: Mr Socks (so ganz 100%ig steht der Name noch net fest, ich faend Pinot Noir auch net schlecht oder Obi Wan Kenobi oder so irgendwas; und eigentlich hamma festgestellt waer er ja voll der Schnurli)

8 Wochen alt, 1 Kilo schwer.

Damit er sich gleich mal an unseren Lebensstil gewoehnen kann, warn dann gestern gleich mal 10 Leute zum Essen da. Schuechtern ist er gar nicht, haben wir festgestellt :)

Donnerstag, 12. Januar 2012

Southbound Festival

Noch nicht mal so richtig wieder in Perth angekommen hiess es letztes Wochenende ab zum Southbound Festival in Busselton, West Australien’s einziges 2 Tages Musik Festival mit Camping und allem drum und dran a la Frequency oder Nova Rock in Oesterreich. Das mit dem Drum und Dran war dann doch ein bissl anders – wir sind halt doch auf der andern Seite der Welt, da muss halt alles ein bisschen anders sein.

ZB durfte man keinen Alkohol auf den Campingplatz mitnehmen, also nix mit gemuetlich Zelt aufbaun und ein Belohnungs-Bier trinken. Dann durfte man auch nicht schon am Vortag anreisen. Das war nur moeglich Samstag ab 8 Uhr morgens; das hiess also fuer uns um 6 uhr frueh wegfahrn damit wir genug Zeit hatten nach Busselton zu kommen (2.5std suedlich von Perth), auf den Parkplatz zu kommen, das Zeug zum Campingplatz zu schleppen, das Zelt aufzubaun und dann um 11 bei der ersten Band zu sein.

Sobald man dann mal am Campingplatz war durfte man dann bis zur Abreise nicht mehr zum Auto. Und man musste auch schaun, dass man alles auf einmal tragen konnte, rein gehn und noch mal raus zum Auto den Rest holen war verboten. Hat uns vor ein paar logistische Aufgaben gestellt, aber wir haben zum Glueck alles gemeistert. Die Tatsache, dass man eh keinen Alkohol mitnehmen durfte hat das natuerlich erleichtert, so eine Palette Bier waer ja ganz schoen schwer gewesen...

Beim reingehn wurden dann auch alle auf Alkohol gefilzt, frische Wasserflaschen wurden aufgeschraubt, Toiletsachen kontrolliert, Rucksaecke auf Tischen ausgeleert und durchgewuehlt, etc. Die hatten wirklich Stress, dass da jemand was reinschmuggelt. Mit der Cleverness von 3 Oesterreichern hatten sie aber dann doch nicht gerechnet, so haben wir’s geschafft 1 Liter Vodka zu importieren. Wie wird nicht allerdings verraten, nicht dass sich das noch wer abschaut und weitererzaehlt.

Den Zeltplatz bekam man dann auch zugeteilt, reservieren fuer Freunde die vielleicht spaeter gekommen waeren, war natuerlich auch wieder nicht erlaubt. Genauso wenig war folgendes erlaubt: Original Zitat: “uncool behaviour like moshing, climbing, crowd surfing or stage diving”

Und so unlustig sich das Ganze anhoert, es war dann doch extrem super!! (Und nicht wg des geschmuggelten Vodkas.) Das Areal war sehr grosszuegig angelegt, mit super Bars und sehr guten Essens-Optionen. Alles war recht relaxt, kein Draengeln, kein Anstellen.





Es gab Weinverkostungen, Lounge Areas mit Sofa’s zum Relaxen, eine Beach-Bar mit Sand, ein komplettes Segelschiff von dem man aus super auf die Buehne sehen konnte und gemuetlich eine Cider geniessen konnte, ein Rum-Destillatorium, Tisch-Tennis, Yoga am Morgen, etc etc. Man musste sich nie lang an der Bar oder fuers Essen anstellen und das ganze war auch nicht all zu teuer (fuer Australische Verhaeltnisse). Und wie angenehm ist es wenn man mit Sicherheit weiss, dass es nicht regnen wird und man seine Regenjacke und Gummi Stiefel getrost daheim lassen kann. Herrlich!



Grossteil der Bands war Australisch, deswegen spar ich mir auch eine Aufzaehlung, da die in Europa eh wieder keiner kennt. Falls es doch jemanden interessiert www.southbound.com.au.

So haben wir also 2 super Tage am Campingplatz verbracht. Montag in der Frueh um 6 gings dann wieder zurueck nach Perth, direkt in die Arbeit – war leicht anstrengend.

Obwohl’s wirklich laessig war, Australien koennt sich trotzdem soviel von Europa abschaun was Festivals angeht. Ich musste mir nur immer vorstellen, wie sich die Leute aufregen wuerden, wenns auf einmal heissen wuerde man darf keinen Alkohol mehr aufs Frequency Festival mitnehmen. Ich glaub, da wuerd dann keiner mehr kommen. Aber so was geht in Australien nicht, und Schuld sind da nicht die Festival Veranstalter, sondern die Besucher, die einfach mit Alkohol nicht umgehn koennen. Verbote sind leider der einzige Weg hier etwas zu aendern.

Fuer die kommenden Wochen steht noch nicht viel an, ausser dem Sommer und die Sonne zu geniessen. Momentan ists noch gar nicht mal sooo heiss, hat nur knapp uber 30 Grad. Alles sehr angenehm :)



Noch ein Gruss aus der Kueche, Festivalimpressionen, ohne Worte: