Das Wetter ist ja wirklich bescheiden zu dieser Jahreszeit hier in Western Australia. Laut Einheimischen ist es auch der schlimmste Winter seit langem (Global warming natürlich, eh klar). Was heißt das jetzt aber genau: Nichts wirklich Schlimmes. Es regnet nur sehr oft und manchmal auch einen ganzen Tag durch, einen Sturm hatten wir auch schon. Aber dann kann es auch wieder sein, dass am nächsten Tag vollkommen schön ist und man bei 20 Grad und Sonnenschein draussen schön spazieren kann.
Aber ich habe manchmal schon gefroren in meiner Übergangswohnung bei nächtlichen Temperaturen von 3 Grad Celsius und Dämmwerten der Häuser die in Österreich nicht mal mehr aufgezeichnet werden würden (Stichwort Vogelhäusel), brrr. Vorgestern wiederum war aber der erste Tag an dem ich nicht einmal die Heizung eingeschaltet hatte, also immer diese Gegensätze.
Nachdem ich aber schon sehr genervt war in dieser Übergangswohnung habe ich mich auf Wohnungssuche gemacht. Mit fast einer Standleitung zu Marlene und vielen Fotos von Wohnungen die sofort nach Linz geschickt wurden sind wir eigentlich sehr schnell fündig geworden. Am Donnerstag war die Suche beendet und am Freitag bin ich bereits eingezogen. Fotos gibt es bald, ich muss nur meine Kamera wieder finden, die ist beim Umziehen wieder irgendwo "untergegangen".
Das ist natürlich alles mit hohem Zeitaufwand verbunden, wie ihr euch vorstellen könnt. Des weiteren ist die Mitarbeiterin der Personalabteilung das erste Mal aufgetaucht und jetzt beginnt die Arbeit um an das Visum zu kommen, das Flottenauto wurde bestellt, der australische Arbeitsvertrag muss unterschrieben werden und und und. Es ist wirklich einiges zu tun hier. Zusätzlich muss ich natürlich schauen wann ich zum Einkaufen komme. Die Öffnungszeiten erinnern nämlich mehr an Österreich als an ein so kapitalistisches Land wie Western Australia eigentlich ist. Um Fünf ist hier meist unter der Woche alles zu, auch am Samstag geht's maximal bis 5. Und am Sonntag haben nur ganz wenige Geschäfte offen, Supermarkt überhaupt nur einer. Das ist sehr zäh für die arbeitende Bevölkerung.
Pro suburb (also Stadtteil) gibt es aber einen Tag in der Woche an dem bis 9 am Abend offen sein darf. Das ist der Freitag für die Innenstadt und Donnerstag für alle umliegenden suburbs. Das geht dann.
Da das Wetter am Wochenende zum Vergessen war, sind auch keine Fotos von Ausflügen hinzugekommen. Es war Übersiedeln angesagt. Dazu will ich euch bald die Fotos dieser lässigen Wohnung liefern, bis bald...
Montag, 28. Juli 2008
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