Dieses Wochenende war wieder einmal vollgepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen :-)
Am Samstag hatte ich den dritten Tag meines Tauchkurses, an dem wir einen Tauchgang in den Swan River gemacht haben. Das erste Mal also in ein echtes, bewegtes Gewässer. Da drei Leute aus unserem Kurs ausgefallen sind (2 haben sich kurzfristig entschlossen, sich tätowieren zu lassen, wonach man sich ja ein paar Wochen lang nicht allzulang im Wasser aufhalten sollte damit die Tätowierung nicht wieder rausgeht. Eine ganz gute Idee also, wenn man sich grad in der Mitte eines Tauchkurses befindet...). Jedenfalls waren wir nur 4 Leute, was für den Lerneffekt natürlich toll war. Außerdem hatten wir so viel mehr Zeit, ein wenig herum zu schwimmen und zu schaun, was da so alles am Flußgrund lebt und wächst. Anfangs war das Gefühl schon ein wenig komisch, weil die Sichtweite im Wasser nur 2m war, also so gut wie gar keine. Wenn man dann am Grund den Schlamm auch noch aufgewirbelt hat, dann hat man gar nix mehr gesehn. Dh wir mussten wirklich alle immer sehr nah beinander bleiben damit wir uns nicht verlieren. Gleich beim Reingehn warn da gleich mal ein Haufen rosa Quallen, die mir gar nicht getaugt haben, aber Unterwasser dann hat Phil (unser Trainer) eine sogar angegriffen und ich hab das dann auch gleich ausprobieren müssen. Wir haben dann einige Übungen vom Pool nochmals wiederholt, weil das Gefühl im Salzwasser (der Fluß ist da schon so breit und so nah am Meer, dass da schon Salzwasser ist) ja doch a wengal anders ist, als im Pool. Zb beim Maske runter und wieder raufgeben, ich Neugierdsnase mach ja immer gleich die Augen auf..., aber es ist alles super gelaufen. Alles bis auf die Unterwasser-Navigation mit dem Kompass, da hab ich mich ein wenig verschwommen, weil ich den Kompass nicht gerade gehalten hab, was wirklich nicht einfach ist Unterwasser, und dass ich nicht grad ein Navigationstalent bin, das ist eh kein Geheimnis. Ich bräuchte wirklich ein TomTom fürs Tauchen, das wär praktisch. Aber in Zukunft hab ich eh Stefan dabei und außerdem will ich bei so einer geringen Sichtweite eh nimma tauchen gehn.
Jedenfalls sind wir dann Unterwasser ein wenig herumgetaucht und Phil hat uns alles mögliche gezeigt, Seesterne, Anemomen, Einsiedlerkrebse, und sogar ein Seepferdchen! Und ein Haufen Pufferfische warn auch immer da, das sind die, die sich bei Gefahr immer aufpuffen, bei "Nemo" kommt auch so einer vor. Von diesen warn wirklich hunderte da, fast wie die Fliegen. Ich war und bin noch immer voll begeistert und freu mich schon wahnsinnig auf die Tauchgänge auf Rottnest Island, wo das Wasser dann klar ist und man noch viel, viel mehr sehn kann. Leider werden diese Erlebniss immer Foto-los bleiben, außer wir kaufen uns eine Unterwasserkamera, mal sehn.
Gestern waren wir dann auf dem Big Day Out-Festival, das einer der Festival-Höhepunkte hier in Perth ist. Obwohl ich so ein alter Festival-Hase bin, wars dann doch wieder ein ganz neues Erlebnis. Angefangen hats ja eigentlich sehr ähnlich: in der Früh aufstehn, dann gleich mal das BBQ anschmeissen und zum Frühstück schon grillen, Unterschied war hier allerdings gleich mal, dass es nicht Käsekrainer und Kotlett vom Hofer (die eigentlich eh immer sehr gut sind) sondern Scampi-Spieße und Austern gab :-) 12 Stück Austern um nur 10$, bei so einem Angebot musste Stefan natürlich zuschlagen. Dann haben wir uns auf den Weg zu den Claremont Showgrounds gemacht, ca. 5 Zugstationen von uns entfernt. Outfit war auch ganz anders als beim typischen österreichischen Festival, anstelle der Gummistiefel und Regenjacke, haben wir uns Sorgen wg der Hitze gemacht, also möglichst wenig anziehn, aber dafür 3 Schichten Sonnencreme auftragen und viiiiiel Wasser mitnehmen. Es war dann wirklich wahnsinnig heiß und auf dem ganzen Gelände gabs so gut wie gar keinen Schatten. Das Gelände war sowieso ganz interessant aufgebaut, im Endeffekt sind alle Bühnen im Kreis herum aufgebaut, dh wenn man in der Mitte steht, dann hört man so ca alles aufeinmal. Es gab zwei Hauptbühnen, die gleich nebeneinander aufgebaut waren und auf denen die Bands immer abwechselnd gespielt haben, dh während die eine Band gespielt hat, wurde auf der anderen schon für die nächste Band aufgebaut. Das war sehr praktisch da man keine Wartezeiten zwischen den Acts hatte und einfach nur immer die Seite wechseln musste.

Eine auch sehr interessante Installation war die "Silent Disco" bei der alle Leute Kopfhörer bekommen haben in denen Musik gespielt wurde, zu der dann getanzt wurde. Von außen sah das natürlich total witzig aus, weil man ja keine Musik gehört hat. Leider haben sich immer soviele Leute angestellt, dass wir es nicht ausprobieren konnten bzw wollten. Modemäßig war das Festival auch wieder ein ganz tolles Erlebnis, wir haben eh einige Fotos gemacht um zumindest eine kleine Dokumentation der australischen Mode zu liefern, Vogel ham die schon teilweise... demnächst also auf Picasa zu bewundern.
Tja, und geendet hat das ganze auch ganz anders. Nachdems aus war haben wir uns gemütlich in den Zug gesetzt um dann daheim eine schöne Dusche zu nehmen und ins weiche, warme und v.a. TROCKENE Bett zu fallen. Nix mit 5°, Gatsch, Regen und nassem Schlafsack. Aber es gab natürlich einen großen Wehmutstropfen, und das war natürlich das Fehlen, meiner Festival-Gang :-), wär schon super gewesen, wenn ihr da gewesen wärt! Meine Mädels und der G'spritztekanister, die Burschn mit der Lederhosn, die die Zeltstange als Gogo-Stange benutzen, der Zeltmeister und das verdiente Desperados, die Eierspeis mit Bananen, Beauty und Spiderpig, und auch der grauslige Sangria, der immer mehr statt weniger wird, weils so reinregnet... aber man kann halt nicht alles haben :-)
Alles in allem aber ein wirklich tolles Wochenende, so lässt es sich schon leben!
Am Samstag hatte ich den dritten Tag meines Tauchkurses, an dem wir einen Tauchgang in den Swan River gemacht haben. Das erste Mal also in ein echtes, bewegtes Gewässer. Da drei Leute aus unserem Kurs ausgefallen sind (2 haben sich kurzfristig entschlossen, sich tätowieren zu lassen, wonach man sich ja ein paar Wochen lang nicht allzulang im Wasser aufhalten sollte damit die Tätowierung nicht wieder rausgeht. Eine ganz gute Idee also, wenn man sich grad in der Mitte eines Tauchkurses befindet...). Jedenfalls waren wir nur 4 Leute, was für den Lerneffekt natürlich toll war. Außerdem hatten wir so viel mehr Zeit, ein wenig herum zu schwimmen und zu schaun, was da so alles am Flußgrund lebt und wächst. Anfangs war das Gefühl schon ein wenig komisch, weil die Sichtweite im Wasser nur 2m war, also so gut wie gar keine. Wenn man dann am Grund den Schlamm auch noch aufgewirbelt hat, dann hat man gar nix mehr gesehn. Dh wir mussten wirklich alle immer sehr nah beinander bleiben damit wir uns nicht verlieren. Gleich beim Reingehn warn da gleich mal ein Haufen rosa Quallen, die mir gar nicht getaugt haben, aber Unterwasser dann hat Phil (unser Trainer) eine sogar angegriffen und ich hab das dann auch gleich ausprobieren müssen. Wir haben dann einige Übungen vom Pool nochmals wiederholt, weil das Gefühl im Salzwasser (der Fluß ist da schon so breit und so nah am Meer, dass da schon Salzwasser ist) ja doch a wengal anders ist, als im Pool. Zb beim Maske runter und wieder raufgeben, ich Neugierdsnase mach ja immer gleich die Augen auf..., aber es ist alles super gelaufen. Alles bis auf die Unterwasser-Navigation mit dem Kompass, da hab ich mich ein wenig verschwommen, weil ich den Kompass nicht gerade gehalten hab, was wirklich nicht einfach ist Unterwasser, und dass ich nicht grad ein Navigationstalent bin, das ist eh kein Geheimnis. Ich bräuchte wirklich ein TomTom fürs Tauchen, das wär praktisch. Aber in Zukunft hab ich eh Stefan dabei und außerdem will ich bei so einer geringen Sichtweite eh nimma tauchen gehn.
Jedenfalls sind wir dann Unterwasser ein wenig herumgetaucht und Phil hat uns alles mögliche gezeigt, Seesterne, Anemomen, Einsiedlerkrebse, und sogar ein Seepferdchen! Und ein Haufen Pufferfische warn auch immer da, das sind die, die sich bei Gefahr immer aufpuffen, bei "Nemo" kommt auch so einer vor. Von diesen warn wirklich hunderte da, fast wie die Fliegen. Ich war und bin noch immer voll begeistert und freu mich schon wahnsinnig auf die Tauchgänge auf Rottnest Island, wo das Wasser dann klar ist und man noch viel, viel mehr sehn kann. Leider werden diese Erlebniss immer Foto-los bleiben, außer wir kaufen uns eine Unterwasserkamera, mal sehn.
Gestern waren wir dann auf dem Big Day Out-Festival, das einer der Festival-Höhepunkte hier in Perth ist. Obwohl ich so ein alter Festival-Hase bin, wars dann doch wieder ein ganz neues Erlebnis. Angefangen hats ja eigentlich sehr ähnlich: in der Früh aufstehn, dann gleich mal das BBQ anschmeissen und zum Frühstück schon grillen, Unterschied war hier allerdings gleich mal, dass es nicht Käsekrainer und Kotlett vom Hofer (die eigentlich eh immer sehr gut sind) sondern Scampi-Spieße und Austern gab :-) 12 Stück Austern um nur 10$, bei so einem Angebot musste Stefan natürlich zuschlagen. Dann haben wir uns auf den Weg zu den Claremont Showgrounds gemacht, ca. 5 Zugstationen von uns entfernt. Outfit war auch ganz anders als beim typischen österreichischen Festival, anstelle der Gummistiefel und Regenjacke, haben wir uns Sorgen wg der Hitze gemacht, also möglichst wenig anziehn, aber dafür 3 Schichten Sonnencreme auftragen und viiiiiel Wasser mitnehmen. Es war dann wirklich wahnsinnig heiß und auf dem ganzen Gelände gabs so gut wie gar keinen Schatten. Das Gelände war sowieso ganz interessant aufgebaut, im Endeffekt sind alle Bühnen im Kreis herum aufgebaut, dh wenn man in der Mitte steht, dann hört man so ca alles aufeinmal. Es gab zwei Hauptbühnen, die gleich nebeneinander aufgebaut waren und auf denen die Bands immer abwechselnd gespielt haben, dh während die eine Band gespielt hat, wurde auf der anderen schon für die nächste Band aufgebaut. Das war sehr praktisch da man keine Wartezeiten zwischen den Acts hatte und einfach nur immer die Seite wechseln musste.

Eine auch sehr interessante Installation war die "Silent Disco" bei der alle Leute Kopfhörer bekommen haben in denen Musik gespielt wurde, zu der dann getanzt wurde. Von außen sah das natürlich total witzig aus, weil man ja keine Musik gehört hat. Leider haben sich immer soviele Leute angestellt, dass wir es nicht ausprobieren konnten bzw wollten. Modemäßig war das Festival auch wieder ein ganz tolles Erlebnis, wir haben eh einige Fotos gemacht um zumindest eine kleine Dokumentation der australischen Mode zu liefern, Vogel ham die schon teilweise... demnächst also auf Picasa zu bewundern.
Tja, und geendet hat das ganze auch ganz anders. Nachdems aus war haben wir uns gemütlich in den Zug gesetzt um dann daheim eine schöne Dusche zu nehmen und ins weiche, warme und v.a. TROCKENE Bett zu fallen. Nix mit 5°, Gatsch, Regen und nassem Schlafsack. Aber es gab natürlich einen großen Wehmutstropfen, und das war natürlich das Fehlen, meiner Festival-Gang :-), wär schon super gewesen, wenn ihr da gewesen wärt! Meine Mädels und der G'spritztekanister, die Burschn mit der Lederhosn, die die Zeltstange als Gogo-Stange benutzen, der Zeltmeister und das verdiente Desperados, die Eierspeis mit Bananen, Beauty und Spiderpig, und auch der grauslige Sangria, der immer mehr statt weniger wird, weils so reinregnet... aber man kann halt nicht alles haben :-)
Alles in allem aber ein wirklich tolles Wochenende, so lässt es sich schon leben!
2 Kommentare:
mahhh...das hört sich ja wirklich nach vollem programm an. vertu halt ned alles...bald komm ich auch!!!
mah und festival hört sich ja spitze an. aber wer hat denn da gespielt? hast gar ned geschrieben.
und übrigens...bei deinen festival bemerkungen bezügl. gspritzerkaniser usw hab i jetzt voigas gusta auf festival bekommen...uiuiuiuiiii
frequency is heuer übrigens von 20. bis 22. august...magst ned an kurzurlaub einplanen????
Wer alles gespielt hat wäre auf website vom big day out zu lesen gewesen, die meisten hab ich eh net gekannt, außer die arctic monkeys, und ein paar australische bands. The prodigy ham auch gespielt, aber die sind ja net so meins...
Der Kurzurlaub, tja.... i glaub es wird nix, ansonsten wird des des teuerste FQ aller Zeiten :-)
Bis bahaaaald!
Kommentar veröffentlichen