Heute lesen Sie den zweiten Teil unserer beliebten Reihe "Australisch fuer Urlauber und Zuwanderer". Dieses Mal wollen wir auch vermehrt auf die kulturellen Besonderheiten dieses Inselstaates eingehen.
Zuerst jedoch wieder ein paar Vokabeln fuer all die lernbegierigen zukuenftigen Urlauber:arvo .. Nachmittag (Kurzform von afternoon, sehr gebraeuchlich)
dunny .. Plumpsklo
globe .. Gluehbirne (nicht zu verwechseln mit den in anderen anglo-amerikanischen Laendern gebraeuchlichen Vokabeln!)
bike .. Motorrad (nicht zu verwechseln mit..)
push bike .. Fahrrad
beamer .. BMW
Ta .. Danke (ausgesprochen[tah], aeusserst gebraeuchlich)
bogan .. Prolet
Um den Merkprozess zu vereinfachen noch ein paar naehere Erklaerungen dieser Vokablen (wobei wir auch gleich in den kulturellen Teil unseres heutigen Programms uebergehen):
Australier sind Spezialisten von Abkuerzungen und deswegen sind Woerter wie arvo und Ta sehr beliebt. Speziell dieses "Ta" bereitet Neuankoemmlingen oft lange Schwierigkeiten. Stellt euch vor ihr sollt ein kurzes Wort wie thanks noch mal abkuerzen und einfach zwei Buchstaben aneinander reihen. Ich habe am Anfang schon immer ein bisschen geschaut, wie sich Leute in der Arbeit mit diesem Winzlingswort fuer irgendeine Arbeit bedankt haben. Wenn man schon Probleme hat dieses Wort passiv aufzunehmen, dann ist es noch umso schwieriger, es selber auszusprechen und taeglich zu verwenden. Es konnte sich noch nicht wirklich in unserem Sprachgebrauch etablieren, obwohl es anscheinend zu Australien dazu gehoert.
Zum "beamer" ist noch zu sagen, dass der BMW das Ultimative fuer die Australier ist. Man hat es einfach geschafft wenn man mit einem beamer herumfaehrt, da geht nichts drueber! Oft ist es ja so, dass ein Land seine Lieblingsluxusmarke hat, hier ist es der BMW. In Subiaco glaube ich immer, dass es eigentlich der Porsche sein muss, weil so viele herumkurven. Der Jaguar ist ja bereits zu einem Mittelklassewagen verfallen, den kann sich ja heute jeder leisten ;-)
Wer was auf sich haelt, spart auf einen beamer, pasta.
Bei den Autonummernschildern ist den Australiern jeder Spielraum erlaubt. Alles darf man draufschreiben auf seine "rego" [redscho], wenn man zahlt. Marlene's Favorit ist immer noch eine totale Luxuskarre (einer Frau sei verzeiht, dass sie die Marke nicht erkannt oder gemerkt hat..) die sich mit dem Nummernschild "PAID CASH" schmueckt. Das ist fuer mich der ultimative westaustralische bogan (wie bei den Vokabeln schon erwaehnt - Lerneffekt!!). Die witzigsten Ideen haben da die Australier. Vielleicht werden wir wenn Alex hier ist uns ein bisschen mehr diesem Thema widmen und die kreativsten, im Februar gesehenen Nummernschilder, veroeffentlichen, das koennte eine gute Idee sein.
(Wer zum Teufel nimmt sich ein Nummernschild und schreibt "paid cash" drauf, unglaublich..)
Gestern bin ich mit Stefan fortgegangen in der Stadt, Marlene war mit Hannah (nicht Montana) aus Suedafrika in Subiaco unterwegs. Zum Dresscode beim Fortgehen ist Folgendes zu sagen: Fuer Maenner ziehrt sich ein Hemd immer, zur Zeit ist kurzaermelig erlaubt, und bitte nicht in die Hose stecken. In anderen Stadtteilen wie Northbridge, wo sich das Touristennachtleben abspielt, kann man auch weniger gestylt ausgehen. Aber sonst hat eigentlich fast jeder Mann ein Hemd an.
Fuer die Damen gibt es aber einen Dresscode, wenn man nicht als Auslaender auffallen will: Das Kleid ist ein Muss. Man findet (fast) keine Frau (und Maedel) beim Fortgehen ohne ein Kleid, egal welche Jahreszeit. Auch immer Winter zittern die Maedels mit ihrem stoffsparsamen Kleidchen vor den Lokalen in der Schlange. In einem Lokal gestern, wo auch getanzt wird , haben sich zwei Maedels als besonders tanzmotiviert erwiesen. Und die maennlichen Australier, freundlich wie sie sind, nehmen solche Einladungen gerne an. Jedoch hat sich ein Fehler eingeschlichen, der die Maenner etwas verunsichert hat. Die Maedels hatten beide eine Jeans an. Da sieht man sofort, das sind keine Australierinnen. Natuerlich machte sie das noch interessanter, wenn Exoten am Tanzparkett herumtollen. Unser Tipp, auch durch die blonden Haare, war Schweden, was dann auch gestimmt hat.
Also, liebe weibliche zukuenftige Besucherin, bitte das Kleidchen nicht vergessen, und die Maenner sollten nach Moeglichkeit einen BMW-Autoschluessel immer dabei haben, schadet nicht ;-)
Bis zum naechsten Mal wenn es wieder heisst "G'day mate, welcome to Australia"
cheers
(Wer zum Teufel nimmt sich ein Nummernschild und schreibt "paid cash" drauf, unglaublich..)
Gestern bin ich mit Stefan fortgegangen in der Stadt, Marlene war mit Hannah (nicht Montana) aus Suedafrika in Subiaco unterwegs. Zum Dresscode beim Fortgehen ist Folgendes zu sagen: Fuer Maenner ziehrt sich ein Hemd immer, zur Zeit ist kurzaermelig erlaubt, und bitte nicht in die Hose stecken. In anderen Stadtteilen wie Northbridge, wo sich das Touristennachtleben abspielt, kann man auch weniger gestylt ausgehen. Aber sonst hat eigentlich fast jeder Mann ein Hemd an.
Fuer die Damen gibt es aber einen Dresscode, wenn man nicht als Auslaender auffallen will: Das Kleid ist ein Muss. Man findet (fast) keine Frau (und Maedel) beim Fortgehen ohne ein Kleid, egal welche Jahreszeit. Auch immer Winter zittern die Maedels mit ihrem stoffsparsamen Kleidchen vor den Lokalen in der Schlange. In einem Lokal gestern, wo auch getanzt wird , haben sich zwei Maedels als besonders tanzmotiviert erwiesen. Und die maennlichen Australier, freundlich wie sie sind, nehmen solche Einladungen gerne an. Jedoch hat sich ein Fehler eingeschlichen, der die Maenner etwas verunsichert hat. Die Maedels hatten beide eine Jeans an. Da sieht man sofort, das sind keine Australierinnen. Natuerlich machte sie das noch interessanter, wenn Exoten am Tanzparkett herumtollen. Unser Tipp, auch durch die blonden Haare, war Schweden, was dann auch gestimmt hat.
Also, liebe weibliche zukuenftige Besucherin, bitte das Kleidchen nicht vergessen, und die Maenner sollten nach Moeglichkeit einen BMW-Autoschluessel immer dabei haben, schadet nicht ;-)
Bis zum naechsten Mal wenn es wieder heisst "G'day mate, welcome to Australia"
cheers
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