Sonntag, 20. Januar 2013

Phillip Island

Oliver und ich haben uns einen Mietwagen ausgeborgt und sind heute nach Phillip Island aufgebrochen. Die Insel die ca. 2 Stunden von Melbourne entfernt ist, ist hauptsächlich durch das Moto-GP Rennen weltweit bekannt. Ehrlich gesagt haben wir auch vorher nicht mehr gewusst über die Insel und waren deswegen positiv überrascht.

Der erste Stop war bei der Rennstrecke wo wir einen Blick auf den Rundkurs werfen konnten von der Ferne. Mehr begeistert hat mich die Go-Kart Strecke nebenan wo wir zwei uns mit 12 anderen messen konnten. Oliver hat nicht nur dieses eine Rennen gewonnen sondern auch den Tagesstreckenrekord aufgestellt, Hut ab. Ich kann mit meinem Gewicht da natürlich nicht mithalten ;-P.

Danach haben wir die vielen tollen Küstenabschnitte besucht, einen Blick durchs Fernrohr auf die Seelöwen geworfen und eine Wanderung durch einen Nationalpark gemacht. Am späten Abend kam dann aber das Highlight.

An einem speziellen Strand findet jeden Abend bei Einbruch der Dämmerung eine Pinguinmigration statt. Die kleinsten Pinguine der Welt, wie es sie auch in der Nähe von Perth gibt, kommen da zu Tausenden an diesem Strand an und machen sich auf den Weg zu ihrer Niststätte. Um die Zuseher in Schach zu halten, haben sie auf diesem Strand zwei große Tribünen gebaut. Dort haben wir dann über eineinhalb Stunden bei eisigem Wind auf die Pinguine gewartet. Das war es aber Wert. Es war ein unglaublich schönes Naturereignis wie man es sonst nur bei Universum sieht.


Das grosse Warten auf die Pinguine, nachher war Fotografieren nicht mehr erlaubt..

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